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Über Yuccas:
Yuccas gibt es in vielen Varianten, etwa 30 verschiedene Sorten kommen ursprünglich aus Mexiko, etwa 50 Sorten stammen aus den USA.
Darunter sind stammbildende wie stammlose Pflanzen, die bis zu 15 Meter groß werden können. Die Blätter unterscheiden sich in Form und Dicke, was für die Bestimmung wichtig ist. Die meisten Blätter enden in einer Spitze, die stumpf oder lebensgefährlich spitz sein kann. Die Wurzeln sind stark, faserig und drahtig. Manche Sorten produzieren über Rhizome neue Ableger. Sie sorgen dafür, dass beim Absterben der Mutterpflanze – etwa durch Feuer oder Frost – neue Pflanzen wachsen können. Yuccas eignen sich hervorragend als Topfpflanzen, sie gedeihen in Innen- und Wintergärten, aber auch unter freiem Himmel.

Yuccas und Agaven im Garten pflanzen:
Auch wenn Yuccas wie Agaven bisweilen sehr winterfest sind, können sie durch falsche Pflege – etwa durch zu späte Pflanzung ungewurzelter Exemplare – doch einem harten Winter zum Opfer fallen. Das Eingehen einer Yucca oder Agave hat nichts mit ihrer Winterfestigkeit zu tun. Es hängt vielmehr zusammen mit der Anfälligkeit für Feuchtigkeit, die in den Wintermonaten für das Faulen der Krone sorgen kann. Bei der sehr bekannten Yucca rostrata kann es jahrelang ohne Schutz gut gehen und doch eines Tages Fäulnis auftreten. Der Schutz der Krone in den nasskalten Monate Januar und Februar wird deshalb angeraten, um 100 Prozent sicher zu sein. Dies kann durch einen durchsichtigen Plastiksack passieren, der über die Krone gestülpt wird. Nicht zu fest zubinden, da Ventilation gewährleistet sein muss. Weniger bekannte Arten wie Y.faxoniana, Y.treculeana, Y.torryi oder Y.elata sind weniger anfällig. Je länger eine Yucca im Garten steht, desto widerstandsfähiger ist sie. Weil vor allem das Wurzelwerk für die Winterfestigkeit verantwortlich ist, muss es vor dem Wintereinbruch entwickelt sein! Auch das zu späte Auspflanzen einer Yucca kann demnach Grund für ein Absterben sein.

Bodenbeschaffenheit:
Sorgen Sie beim Aussetzen der Pflanze für eine sehr gute Drainage. Ein zu hoher Grundwasserstand ist für die Pflanze tödlich, weil das Wurzelwerk verfaulen kann. Eine undurchdringbare Bodenschicht führt zwangsläufig zu einem zu feuchten Boden. Eine Drainage ist für Yuccas wie für andere sonnenliebende Pflanzen lebensnotwendig. Haben sie einen sandigen, wasserdurchlässigen Boden, empfehlen wir, eine Mischung aus feinem Schotter, Hydrokulturgrund oder Kies, gemischt mit Blumenerde oder Sand in den Boden zu mengen und darauf die Pflanze samt Topf einzusetzen. Dies empfiehlt sich, weil die empfindlichen Yuccawurzeln beim Herauslösen aus dem Topf leicht abbrechen. Beim Umtopfen liegt das Risiko, die Wurzeln der Pflanze gefährlich zu beschädigen, bei 90 Prozent. Wird die Pflanze samt Topf in den Boden gepflanzt, besteht diese Gefahr nicht. Denken Sie jedoch daran, beim Wässern nicht den Schlauch direkt in den Topf zu legen. Eventuell können Sie zusätzliche Löcher in den Topf bohren. Im Allgemeinen brauchen Sie einer Yucca kein Wasser zu geben, weil in unseren Regionen ohnehin mehr Niederschlag fällt als beispielsweise in Mexiko oder Texas. Auch in Gärten mit lehmigem Boden ist eine Anpflanzung durchaus möglich. Wenn die Wasserabfuhr nicht optimal ist, kann am besten mit einer Erhöhung gearbeitet werden: Die Pflanze auf den Boden setzen und rundherum mit Sand auffüllen. Ein Loch in den Boden zu graben, wenn die Wasserabfuhr nicht gut ist, hat eher die Wirkung eines Staubeckens als die eines optimalen Yucca-Bodens. Der Stamm einer Yucca sollte niemals dauerhaft der Feuchtigkeit ausgesetzt sein, denn dann verrottet die Pflanze schnell. Stammbildende Sorten wie die treculeana sind für Zersetzung durch Feuchtigkeit besonders anfällig. Eine dicke Schicht Schotter oder Kiesel bringen nicht nur Wüsten-Atmosphäre, sondern sorgen auch dafür, dass der Garten bei Sonnenschein schneller aufgewärmt wird und die Wärme länger speichert. Beides ist für Yucca- und Agaven-Wurzeln optimal.

Möchten Sie die Yucca trotzdem aus dem Topf nehmen:
Auch wenn die Wurzeln normalerweise stark sind, ist es nicht ratsam, Yuccas aus dem Topf zu holen. Im Gegensatz zu anderen Topfpflanzen ist ihr Wurzelballen nicht so geeignet, um ihn aus dem Topf zu lösen. Einzelne Wurzeln brechen ab, vor allem wenn die Erde feucht ist. Soll die Pflanze dennoch aus dem Topf genommen werden, ist vor allem auf trockene Erde zu achten. Wenn viele Wurzeln abgebrochen sind: Nicht erschrecken. Yuccas werden wurzellos („bare rooted“) importiert und können ohne Wurzeln Monate überleben. Wichtig ist vor allem, dass Yuccas ohne Wurzeln nicht nach September draußen gepflanzt werden, denn die Wurzeln sorgen für die Winterfestigkeit der gesamten Pflanze.

Über die verschiedenen Sorten:
Yuccas eignen sich hervorragend als Topfpflanzen im Innenraum, aber auch für draußen. Außer den Sorten Y.rigida en Y.filifera können Sie alle im Folgenden genannten Sorten draußen pflanzen, da sie auch unter -10°C wachsen. Natürlich ist eine Eiche oder Buche eher an kältere Winter gewöhnt, aber wenn Sie ein paar Regeln beachten, steht auch der tropischen Gartenfreude nichts im Wege.

Die wohl bekannteste Sorte ist die Yucca rostrata. Ihr zartblaues Blatt ist ein Grund dafür, ihre einfache Erhältlichkeit ein weiterer. Durch die Webseite und den Import des Tropical Centre werden europa- und weltweit stets mehr Menschen auf die Vielfalt der Yuccas aufmerksam. Auch wenn viel erreicht wurde, bleibt auf dem Gebiet der Verbreitung und Pflege der ausgefallenen Pflanzen noch viel zu tun.

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